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Lassen Sie den Postmann klingeln

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Verfolgt man die Berichterstattung in den (Fach-)Medien, kann sich der Eindruck aufdrängen, unsere Welt der Kommunikation fände nur noch digital statt. Wer sich hingegen in der Praxis umsieht, wird eines Besseren belehrt – aus guten Gründen.

Ein E-Mailing ist schnell geschrieben und schnell verschickt. Das sind unbestreitbare Vorteile, die ein gedruckter Werbebrief nicht aufweisen kann und auch zukünftig trotz optimierter Produktionsverfahren kaum erreichen wird. Die E-Mail ist aber auch genauso schnell wieder gelöscht und vergessen, das Mailing hingegen schafft in jedem Fall physische Präsenz.

Gerade wenn Produkte oder Dienstleistungen nicht so einfach erklärbar sind, dann spielen Mailings ihre Stärken aus. Hier gibt es Raum und Möglichkeiten zur ausführlichen Erläuterung, etwa durch die Kombination von Flyer und Brief. Bei manchen Produkten aus dem Finanzwesen ist das ohnehin alternativlos, weil gesetzlich vorgeschrieben.

Dass die Zahl der Mailings zurückgeht, die ein durchschnittlicher Haushalt bekommt, kann zudem ein Vorteil sein. Der lässt sich gerade bei digital basierten Kampagnen ausspielen: Wenn im Rahmen einer Anstoßkette der Kanal gewechselt wird und statt einer digitalen Information nun ein Brief kommt, dann überrascht dies und erzeugt hohe Aufmerksamkeit. Wird zudem noch mit Personalisierungen gespielt und werden ungewöhnliche Formate, Bedruckungen oder Oberflächen eingesetzt, dann ist die Haltbarkeit der transportierten Botschaft besonders hoch.

Wer also glaubt, gedruckte Werbebriefe seien ein aussterbendes Medium, der verzichtet auf die Stärken, die dieser Klassiker im Rahmen einer integrierten Kampagne ausspielen kann.